Die Kraft der Dankbarkeit

Ja, am Ende des Gottesdienstes war der Dankbarkeitsbaum voller Herzen. Genau so, wie es sich das Vorbereitungsteam des Kirchensonntages gewünscht hat. Aber lasst uns doch ganz von vorne beginnen und erzählen, was an diesem Kirchensonntag in Lauperswil alles passiert ist. Die Feier stand ganz im Zeichen der Dankbarkeit, dies betonte auch Silvia Leuenberger bei ihrer Begrüssung. Sie erwähnte dabei den Psalm 136 in dem die Güte Gottes besungen wird: «Dankt dem Herrn, denn er ist freundlich, ja, ewig währt seine Güte.»

Pfarrer Andreas Schenk taufte zwei Kinder, Gino und Leano. Auch die Taufe sei ein Zeichen der Dankbarkeit, sagte der Gemeindepfarrer; Dankbarkeit dafür, dass Gott Leben schenkt. Dankbarkeit aber auch für die Eltern, die ihre Kinder liebevoll umsorgen. In vielen Gesten erkennen die Eltern die Dankbarkeit ihrer Kinder, etwa bei einem Lachen auf dem Wickeltisch oder wenn das Kind beschützt und geborgen am Abend voller Vertrauen und entspannt die Augen zum Schlaf schliesst.

Spannendes zum Thema Dankbarkeit konnte Susanne Bürki erzählen. Sie steht als Rettungssanitäterin seit 25 Jahren im Einsatz für Menschen in Not. Dankbarkeit sei medizinisch wirksam, weil dadurch die Stresshormone gesenkt werden. Positive Gedanken würden ihr auch helfen, wenn sie zu eine Einsatz gerufen wird und sie nicht weiss, was für eine Situation sie antreffen wird. Und natürlich sei die Arbeit mit Gefahren verbunden, etwa dann, wenn mit Blaulicht und hohem Tempo gefahren werden muss. Wenn alles gut geht, sei dies Grund, um dankbar zu sein!

Am Ende des Gottesdienstes, der musikalisch von der Kirchen-Band umrahmt wurde, wurde an alle Teilnehmer bunte Papierherzen verteilt. Mit Worten der Dankbarkeit konnten diese Herzen dann an den Dankbarkeitsbaum gehängt werden; es wurde rege von diesem Angebot Gebrauch gemacht, so dass der Baum bald voller Herzen war, siehe Photo. Regen Besuch erhielt auch das Apero nach dem Gottesdienst, dieses bildete den Auklang zu einem spannenden Kirchensonntag.

Benjamin Stocker