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  • Teilnehmerrekord beim 6. Sing-Workshop

    Auch der 6. Sing-Workshop war ein voller Erfolg. Sage und schreibe 69 Anmeldungen gingen ein! Wir waren völlig überwältigt. Die erste Probe fand am 6. Januar im Saal vom Pintli in Zollbrück statt, da die Kirche Rüderswil, wegen des Sternsingens belegt war. Die Pfrundscheune kam als Übungslokal aufgrund der Chorgrösse gar nicht mehr infrage. In diesem Jahr konnten wir zudem die Kirchgemeinde Grosshöchstetten als zweiten Partner gewinnen, und so durften wir erstmals 6. Sing-Workshop: Rückblickzwei Konzerte singen, eines in Rüderswil und eines in Zäziwil.
    Der Chor setzte sich zu 50% aus ständigen Mitgliedern von musiclight, zu 25% aus Teilnehmenden früheren Sing-Workshops und zu 25% aus neuen Sänger*innen im Alter zwischen 18 und 83 Jahren zusammen. Das war jeden Dienstagabend ein grosses Hallo in der Kirche. Wie schön ist es doch in der heutigen Zeit, sich «in echt» beim Singen zu begegnen und gemeinsame Zeit zu verbringen, in dieser immer virtuelleren Welt.
    12 Lieder übers Fernweh wurden, in den von Martin Moser arrangierten Versionen altbekannter Songs, geübt und auch zwei Lieder aus dem letzten Sing-Workshop übers Heimkommen und Heimat fanden in einer Zugabe den Weg nochmals zurück ins Repertoire. Diese insgesamt 14 Lieder wurden in nur 12 Proben von uns Laien einstudiert. Welch reife Leistung! Da ist nur mit Begeisterung und Herzblut möglich und das konnte man bei den beiden Konzerten in Rüderswil und Zäziwil deutlich spüren. Mit grossem Fingerspitzengefühl führte uns Roger Schmidt durch die beiden Konzerte. Das Publikum dankte uns an beiden Abenden mit grossem und emotionalem Applaus.
    Es bleibt nur noch eines: Danke zu sagen. Danke den Kirchgemeinden Rüderswil und Grosshöchstetten für ihre materielle und finanzielle Unterstützung, danke den Sigristen und dem Deko-Team. Danke dir, Roger, für die wunderbare Moderation. Danke dir, Anja, für deine grossartige Unterstützung bei allem, was es zu organisieren, zu unterstützen und zu diskutieren gab. Danke allen Konzertbesuchenden. Und vor allem: Danke allen Sängerinnen und Sängern! Es war unglaublich toll, mit euch zusammenarbeiten zu dürfen, und ich freue mich darauf, wieder gemeinsam mit euch zu singen!
    Martin


  • Goldene Konfirmation 2026


  • Impressionen aus eine sonnigen Land

    Wenn der Name Nigeria fällt, denken viele als erstes an ein Land mit viel Sonne – und an überaus gastfreundliche Menschen, die das wenige, das sie besitzen, gerne mit anderen teilen. Aber leider auch an Armut, die im westafrikanischen Land weit verbreitet ist, gerade in ländlichen Regionen. Die Besucher vom vergangenen Weltgebetstag in der Kirche Rüderswil konnten viel über Nigeria erfahren, besonders über die Menschen, die dort leben. Das WGT Team begrüsste die Besucher in einer sehr schön geschmückten Kirche, besonders mit bunten Schmetterlingen aus Papier, da es in Nigeria mehr als 1000 Schmetterlingsarten gibt! Und mit Musik und Tanz wurden die Gäste auf das Land eingestimmt, in dem pure Lebensfreude und Not nahe beieinander liegen.

    Einen guten Eindruck über das Leben in Nigeria vermittelten die Lebensbilder von drei Frauen: Beatrice, Jato und Blessing. Beatrice ist eine junge Frau und Mutter, die mit 28 Jahren ihren Ehemann verlor. Aus Folge dieses Verlustes verarmte die Witwe und wusste oft nicht, wie sie ihre Kinder ernähren oder das Schulgeld bezahlen soll. Jato ist Christin und lebt mit ihrer Tochter Amina im muslimischen Norden. Jeden Tag lebt sie in Angst, dass ihre Tochter auf dem Schulweg entführt wird. Blessing blickt auf die vergangenen Jahre zurück und stellt fest, wie das Land zunehmend in Armut und Verzweiflung versinkt. Doch obwohl Blessing oft enttäuscht wurde, sieht sie auch Lichtblicke. «Selbst in unseren Nöten sehen wir die Beweise für Gottes Treue», sagt die tapfere Frau und fährt fort: «Wir mögen belastet sein, aber wir sind nicht gebrochen.» Auch Beatrice und Jato finden Halt im Glauben, gerade in einem Vers aus dem Matthäusevangelium, der das Motto des diesjährigen Weltgebetstag ist: «Ich will euch stärken, kommt!» (Matth. 28).

    Im Anschluss an den Gottesdienst wurden die Besucher kulinarisch mit vielen Spezialitäten aus Nigeria verwöhnt! Das WGT Team servierte nigerianische Köstlichkeiten, darunter Yam Porridge, Suya (ein Rindfleischgericht), Jollof-Reis und «Puff-Puff» aus Weizenmehl. Und die Besucher liessen sich nicht zweimal bitten, griffen zu und nutzten den Abend für interessante Gespräche über ein Land, das voller Gegensätze und gerade deswegen faszinierend ist! Ein herzliches Dankeschön allen, die bei der Organisation und Durchführung des diesjährigen Weltgebetstages geholfen haben.

    Benjamin Stocker


  • Die Kraft der Dankbarkeit

    Ja, am Ende des Gottesdienstes war der Dankbarkeitsbaum voller Herzen. Genau so, wie es sich das Vorbereitungsteam des Kirchensonntages gewünscht hat. Aber lasst uns doch ganz von vorne beginnen und erzählen, was an diesem Kirchensonntag in Lauperswil alles passiert ist. Die Feier stand ganz im Zeichen der Dankbarkeit, dies betonte auch Silvia Leuenberger bei ihrer Begrüssung. Sie erwähnte dabei den Psalm 136 in dem die Güte Gottes besungen wird: «Dankt dem Herrn, denn er ist freundlich, ja, ewig währt seine Güte.»

    Pfarrer Andreas Schenk taufte zwei Kinder, Gino und Leano. Auch die Taufe sei ein Zeichen der Dankbarkeit, sagte der Gemeindepfarrer; Dankbarkeit dafür, dass Gott Leben schenkt. Dankbarkeit aber auch für die Eltern, die ihre Kinder liebevoll umsorgen. In vielen Gesten erkennen die Eltern die Dankbarkeit ihrer Kinder, etwa bei einem Lachen auf dem Wickeltisch oder wenn das Kind beschützt und geborgen am Abend voller Vertrauen und entspannt die Augen zum Schlaf schliesst.

    Spannendes zum Thema Dankbarkeit konnte Susanne Bürki erzählen. Sie steht als Rettungssanitäterin seit 25 Jahren im Einsatz für Menschen in Not. Dankbarkeit sei medizinisch wirksam, weil dadurch die Stresshormone gesenkt werden. Positive Gedanken würden ihr auch helfen, wenn sie zu eine Einsatz gerufen wird und sie nicht weiss, was für eine Situation sie antreffen wird. Und natürlich sei die Arbeit mit Gefahren verbunden, etwa dann, wenn mit Blaulicht und hohem Tempo gefahren werden muss. Wenn alles gut geht, sei dies Grund, um dankbar zu sein!

    Am Ende des Gottesdienstes, der musikalisch von der Kirchen-Band umrahmt wurde, wurde an alle Teilnehmer bunte Papierherzen verteilt. Mit Worten der Dankbarkeit konnten diese Herzen dann an den Dankbarkeitsbaum gehängt werden; es wurde rege von diesem Angebot Gebrauch gemacht, so dass der Baum bald voller Herzen war, siehe Photo. Regen Besuch erhielt auch das Apero nach dem Gottesdienst, dieses bildete den Auklang zu einem spannenden Kirchensonntag.

    Benjamin Stocker


  • Sternsingen Zollbrück

    Sternsingen Zollbrück

    Am Dreikönigstag waren wir wieder mit dem Sternsingen Zollbrück unterwegs. Heuer war es eine etwas kleinere aber bunt gemischte Gruppe von jung bis alt.

    An sechs Stationen (u.a. im Dändlikerhaus Ranflüh, im dahlia Zollbrück und in den beiden Kirchen) durften wir den Sternsingen-Segen weitergeben.

    Ein ganz herzliches Dankeschön geht dafür an das Sternsingen-Team unter der Leitung von Doris & Willi Röthlisberger, an die Kirchgemeinde Rüderswil für die für das Gastrecht bei Königskuchen und Punsch und an das Sternsingen Langnau für den logistischen Support.

    Am Sternsingen durften wir auch heuer eine Kollekte zusammengetragen. Diese betrug 1070 Franken. Dazu kommt die Kollekte vom gemeinsamen Gottesdienst der beiden Kirchgemeinden am 4. Januar von 314 Franken.

    Somit dürfen wir einen Gesamtbetrag von 1384 Franken weiterleiten.

    Diese Sternsingen-Kollekte ist einerseits für das Familienhilfswerk «Gotthelfverein Oberemmental» und andererseits für ein Projekt im Ausland bestimmt.

    Dieser Teil kommt unter dem Motto Sternsingen gegen Kinderarbeit * Schule statt Fabrik Kindern in Bangladesch zugute. Knapp 2 Millionen Kinder sind dort von Kinderarbeit betroffen. Über eine Million davon unter ausbeuterischen Verhältnissen.

    Die Caritas in Bangladesch sowie der Abdur Rashid Khan Thakur Foundation (ARKTF) setzen sich für die Wiedereinschulung arbeitender Kinder, für die gezielte Aufklärung von Eltern und Arbeitgebern und politisch für die Rechte von Kindern ein.

    So tragen sie zu besseren Perspektiven für Kinder und Jugendlichen in Bangladesch bei.

    Wir danken allen SpenderInnen ganz herzlich.


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