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Waldwerk

Samstags 1 x monatlich von 10.00 – 15.00 Uhr

 

Ein Morgen – Mittag im Wald für Schulkinder.

Mit Geschichten, Kochen, Essen, Basteln und Spielen.

Treffpunkt und Abschluss beim Schulhaus Ranflüh.

 

Versicherung ist Sache der Eltern.

 

Auskunft zum Termin und Anmeldung bei:

Barbara Schröder, Oberspach 1168A, 3439 Ranflüh, Tel. 034 496 50 81


Rückblick Wald - Werk

Wald-Werk 2013 - 1.Halbjahr

Es regnet so schön draussen...

Die Sachen für in den Wald stapeln sich und sind bereit zum Verladen. Ich werde immer wieder von den Leuten bedauert, wenn es an einem Waldsamstag regnet und ich verstehe nicht wieso? Mit einer Schar lachender Kinder mache ich mich auf den Weg auf den Ramisberg. Sie laufen schnell, die Kinder. Wollen sie nicht nass werden? Oder freuen sie sich, so wie ich, auf das was uns oben erwartet? Auf unseren Platz im Wald, jedes mal anders, jedes Mal schön. Es tropft unaufhörlich von den Blättern herunter, Rucksäcke landen teils hart auf nadeligem Boden oder werden an einen harzigen Baumstamm gelehnt. Lieblingsplätze werden aufgesucht, eine Hand voll Holz und einen Zündwürfel mit dabei. Bald schon raucht es durch den Wald. Oder es ruft nach Hilfe, denn alles ist feucht und ein Feuer zu entfachen gelingt dann nicht allen. Da draussen im Wald zeigen sich uns immer wieder andere Werte auf, als in der Stube. Aber auch die Erkenntnis wird ins Bewusstsein gerufen, dass man vieles erreichen kann und verlieren, aber niemals besitzen. Das Feuer ist dafür immer wertvoll. Man muss es erst entfachen, von ganz klein auf entzünden mit ausgesuchtem, trockenem Material. Wenn Rauch beginnt zu entstehen, die dünnen Ästchen knistern und schwache Flämmchen lodern, wir die Geduld erstmals belohnt. Bis man das Feuer zu seinen Zwecken nutzen kann, braucht es weiterhin sehr viel Holz und Zeit und plötzlich erlischt es wieder. Zeit haben wir im Wald. Man darf sie nach eigenem Gutdünken verbringen. Rennen, am Feuer sitzen, kochen, essen, warmen süssen Tee trinken. Mit Plachen und Seilen einen Unterstand bauen oder mit Farn und Ästen einen Unterschlupf entstehen lassen. Für jeden ist etwas dabei. Gerade bei Regen und kühlem Wetter. Es liegt in der Natur des Feuers, dass es sehr schnell umschlagen kann, von einer wohligen Wärme zu einer versengenden Glut. So kann auch die freundschaftliche Stimmung schnell zu einen handgreiflichen Gefecht führen. Kinder müssen früh lernen, sich immer wieder neu den Umständen anzupassen. Die verschiedenen Jahreszeiten im Wald zu erleben und das Schöne darin zu entdecken steht für mich symbolisch für die "Jahreszeiten", die es im Leben gibt. Dieses Wochenende stand für uns unter dem Motto Abschied nehmen. Für alle geht wieder ein Schuljahr zu Ende. Keiner von uns wird je gefragt, wann es ihm recht ist Abschied zu nehmen von Momenten, Gewohnheiten oder Geliebtem oder auch sich selbst. Irgendwann plötzlich heisst es, damit umgehen, ihn aushalten, diesen Abschied. Diesem Schmerz, diesem Zusammenbrechen um neu aufzubrechen.

Für mich persönlich wird dieses Wochenende in Erinnerung bleiben. Es war das letzte mit meinem Hund Darj, der uns treu über all die Jahre begleitet und bewacht hat. Für uns galt es, den letzten Gang gemeinsam zu machen.

Ganz bestimmt wird uns im Herbst ein neuer "Wolf" bei unseren Waldtagen begleiten.

 

Barbara Schröder

 

 


Wald-Werk 2012 - 1.Halbjahr

Am 20.Januar hat für uns Wald-Werkler die neue Saison angefangen. Der Januar ist meistens kalt. Eine dicke Schneeschicht schützt die Saat vor Frost. Der Igel und die Haselmaus halten jetzt Winterschlaf. Wie schön ist es da, an einem wärmenden Feuer sich die kalten Hände zu reiben. Wie gut tut einem eine leckere Hafersuppe mit Lauch... Im Februar hat es Klaus in den Süden getrieben.....

An sonnigen, milden Tagen im März ist es besonders schön und faszinierend das Frühlingserwachen zu beobachten. Die ersten Zugvögel kommen zurück. Frühlingsblumen fangen an zu blühen und die Tage sind bereits lang. Die Nächte draussen im Wald sind dazu da, um sie mit Fackeln und Laternen zu erhellen...

Der April ist launenhaft, so erzählt der Volksmund. Er bringt Regen, Schnee und Sonnenschein, oft an einem Tag. Da hält uns nicht davon ab, im Freien zu verweilen und draussen zu übernachten. Noch gemütlich etwas im Feuer braten, bevor man in den kuscheligen Schlafsack schlüpft und satt und zufrieden einschläft. Für Frischlinge im Draussen übernachten wirkt eine warme Bettflasche als perfekte Einschlafhilfe nebst dem mitgebrachten Plüschtier. Die Tage beginnen früh draussen in der Natur. Die restliche Glut verlang nach neuem Holz. Verschiedene Tiere lassen von sich hören. Eines davon ist Aika, die junge Mischlingshündin von Bangerters, die sich freut mit uns im Wald zu sein....

Der Mai ist der Monat der Wonne! Mach auf dein Herz und fasse soviel du kannst: Vom Blühen, Duften, Vogelgesang und Bienensummen. Wo kann man das besser, als draussen in der Natur? Das alles erleben die Kinder bei uns im Wald. Ihre Stimmen klingen beim Rennen durchs Unterholz, beim Überqueren der Hängebrücke, beim Sitzen rund ums Feuer. Nur beim Essen, da kehrt Ruhe ein. Schmeckts? ...

Im Juni erreicht die Natur den Höhepunkt ihrer Pracht. Die Rosen blühen, das Gras ist hoch die Erdbeeren reifen. Die Tage sind so lang, das es immer noch hell ist, wenn die Kinder schon ins Bett gehen müssen. Die richtige Zeit also, um den ganzen Tag im Wald zu verbringen und gleich über Nacht dazubleiben. Wer darf, der freut sich. Phantasie ist gefragt beim selber Kochen den Abendessens. Neue, leckere Kreationen entstehen. Das Waldbuffet ist eröffnet....

 

Barbara Schröder

 

 


Rückblick 2011

Wir durften eine tolle gemeinsame Zeit mit vielen Kindern erleben.
Es gab vier Geburtstage zu feiern mit Kuchen und Kerzen und fröhlichem Lachen.
Die Regentage, wo wir gemütlich unter Plachen sitzen konnten, blieben dieses Jahr aus.
Wegen Trockenheit im Frühsommer, haben wir unseren Platz an einen verwunschenen Bach verlegt. Alle Teilnehmer haben sich an dem kühlen Wasser wohl gefühlt.

Das letzte November Wochenende verbrachten wir als Abschluss noch einmal gemeinsam über Nacht im Wald. Dieser wurde mit Laternen beleuchtet und munteren Stimmen belebt. Jedem bleibt die wärmende Ovi vom Morgen bestimmt lange in guter Erinnerung. Aber auch die Gemeinschaft am wärmenden Feuer wird für einige durch die kalte Jahreszeit als ein positives Gefühl weiterleben.

Leider begleitet uns Lana, Bangerters junger Hund, nicht mehr in den Wald. Sie wurde von einem Lastwagen überfahren.
Aber vielleicht wird es wieder einen Kumpel für den Darj geben. Er wird langsam zu alt, um der ganzen Schar gerecht zu werden.

Barbara Schröder


27. März 2010

Der Samstag begann nass, windig und unfreundlich, aber sobald wir los marschierten, hatte uns ein blauer Himmel begleitet. Wir durften neue Kinder begrüssen und auch interessierte Eltern schauten bei uns vorbei. Insgesamt tobten 22 Kinder umher und zwei kleinere krabbelten voller Freuden. Die wärmende Sonne liess die fünf Stunden wie im Fluge vergehen. Dank dem 40-igsten Geburtstag von Klaus spendete Familie Bangerter einen riesigen Osterhasen, welcher von den Kindern voller Freude  gesucht und nach langer Zeit endlich gefunden wurde. Zum Glück, denn der Hase war als Nachspeise gedacht.

Unser Menü bestand aus Nudeln an einer Hackfleisch-Gemüse-Sauce und buntem Gemüse. In Folge grosser Teilnehmer- und Besucherzahl kam ich mit meinen Töpfen an eine Grenze der benötigten Menge. Eine Mutter überraschte uns zudem mit einem grossen Blech Schoggikuchen. Für unser Wohl war gesorgt.

Passend auf die Osterzeit hinweisend erzählte ich ihnen einen Teil der Auferstehungsgeschichte von Jesus. Mein Bastelkorb wurde von den Mädchen rege gebraucht um aus Speckstein und Perlen schöne Schmuckstücke oder Fantasiegegenstände herzustellen. Die Jungs versuchten aus Ton Speerspitzen zu brennen. Leider blieb es beim Versuch. Wir werden nach geeigneterem Material suchen.

Dank der Mithilfe von allen war der Platz schnell wieder aufgeräumt und pünktlich zur abgemachten Zeit und vor dem Regen waren alle Kinder am vereinbarten Treffpunkt angekommen. Bei allen Teilnehmern waren die Regenklamotten im Rucksack ungebraucht geblieben.

Wir freuen uns bereits jetzt auf das nächste Mal.

Barbara Schröder 

 

27. Februar 2010

Am vergangenen Samstag war es endlich wieder soweit und wir durften bei schönstem Wetter einen super Wald-Tag erleben. Das Datum war für das Wetter gut gewählt, doch leider befanden sich die meisten Kinder noch in den Skiferien oder auf der Piste. Dank wenig Kindern und vielen Erwachsenen Teilnehmern fanden wir genügend Zeit, um unsere Holzreserven für den kommenden Winter aufzustocken.

Unser Thema war: Brücken bauen. Ich erzählte Ihnen die Geschichte von Josua und dem Durchzug durch den Jordan. Als Aufgabe erhielten sie den Auftrag eine Brücke über einen der vorhandenen Gräben zu bauen. Klaus stand mit seinem umfangreichen Wissen zur Seite. Und so entstand eine Höhenbrücke aus Seilen über die sich nicht jedes Kind traute.

Das erste Wald Menü in diesem Jahr bestand aus einer Gemüsebuchstabenei-suppe sowie einem Kartoffelauflauf. Zum Dessert servierte ich den hungrigen Teilnhemern warme Apfelschnitze mit Vanillecremesauce. Die Stimmung war ausgelassen und zufrieden.

Gefreut habe ich mich über die Teilnahme von Erika Stocker. Ich hoffe, sie wird uns auch in Zukunft wieder einmal begleiten.

Die extra Stunde bewährt sich grundsätzlich: Somit blieb auch noch Zeit um Ton-Perlen im Feuer zu brennen. Es war nur ein Versuch, aber die Idee wird beim nächsten Mal wieder aufgenommen. Zudem blieb für die Kinder viel mehr Zeit um gemeinsam entwickelte Projekte auszuführen, wie zum Beispiel: Feuer entfachen mit der Lupe, Baumringe zählen, Verstecke bauen oder einfach durch den Wald streifen.

 

Barbara Schröder

 


28. März 2009

Bereits ein weiteres mal trafen wir uns im Wald. Es nahmen trotz feucht-kaltem Wetter 19 Kinder teil. Der Wind pfiff uns nur so um die Ohren und beim Essen hiess es näher zusammen rücken. Die Stimmung war gut unter den Kindern.

Mein Thema waren Türen. Ich wählte den Bibelvers aus Lukas 11,9. Es war eine Geschichte eines bittenden Freundes. Mir war wichtig, den Kindern eine Möglichkeit zu einer Freundschaft mit Gott aufzuzeigen.

Jedes Kind erhielt den Auftrag, irgendwo und irgendwie seine eigene Tür zu bauen und einen passenden Schlüssel zu finden. Alle rannten von Tür zu Tür. Ich wollte von jedem wissen, was sollte sich hinter der Tür befinden? Etwas Schönes, einen Wunsch usw?

Jedes durfte seine Tür mit dem Schlüssel abschliessen und die von ihm genannten Ängste, Räuber, Tiger und Dreiköpfige-Monster für immer verbannen.

Gekocht haben wir Nudeln mit einer Gemüse-Tomatensauce, Reibkäse, Maissalat und einer Vanillecreme zum Nachtisch.

Zum Basteln gabs einen Schlüsselanhänger.

 

Barbara Schröder

 

28. Februar 2009

Schon wieder haben wir einen Wald-Werk Tag hinter uns. Die 15 teilnehmenden Kinder wurden belohnt mit dem ersten Frühlingstag.

Schnee zum Runterrutschen und Schneeballschlachten zu veranstalten gabs in Fülle.

Mein Thema galt dem Bibelvers aus Lukas 19,10: Der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen, was verloren ist. Erzählt habe ich ihnen das Gleichnis vom verlorenen Groschen. Dazu gab es eine Suchaufgabe quer durch den Wald.

Zu Mittag wurde Risotto mit einem vielfältigen Gemüseeintopf gekocht.

Mit einer Nussfüllung bereicherte Bratäpfel gabs zum Nachtisch.

Zimt-Apfel Punsch hielt die weniger aktiven Kinder warm und den anderen löschte er den Durst.

 

Barbara Schröder


Voraussichtlich finden die nächsten Wald-Werk Tage immer am letzten Samstag im Monat statt.

 

Bilder zu Wald-Werk finden sie unter Foto Galerie.